Kreis Warendorf. „Souveränität in Kreistag, Stadtrat und Ausschüssen – und Stressstabilität in Debatten“ lautete das Thema einer Fortbildung, die am vergangenen Wochenende im Haus der Familie in Warendorf stattfand.
Elf Mitglieder der FWG und der BfA aus verschiedenen Städten und Gemeinden des Kreises Warendorf nahmen daran teil – mit dem Ziel, ihre kommunikative Kompetenz in politischen Diskussionen zu stärken.
Als Referent konnte Peter Huerkamp, zertifizierter Mediator (MediationsG / ZMediatAusbV), gewonnen werden. Mit praxisnahen Beispielen, gezielten Fragen und interaktiven Übungen führte er die Teilnehmenden durch den Vormittag. Dabei wurde deutlich, was für eine zentrale Bedeutung eine wertschätzende und souveräne Kommunikation im politischen Alltag hat – insbesondere in kontroversen Diskussionen.
Im Austausch wurden Strategien erarbeitet, wie Provokationen souverän begegnet und Vorwürfe sachlich entkräftet werden können, ohne die Gesprächsebene zu verlieren. Der dialogorientierte Charakter der Fortbildung sorgte dafür, dass sich die Teilnehmenden aktiv einbrachten und eigene Erfahrungen reflektierten.
Aus Sicht der FWG Kreis Warendorf e. V. ist eine Kommunikatiosschulung immer wieder ein gutes Mittel, um in Diskussionen den Sachbezug nicht zu verlieren. So könne der respektvolle, kollegiale Umgang im politischen Raum weiter gefördert und der gemeinsame Fokus auf die Interessen der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden.
Auf dem Foto zu sehen: Dorothea Niernkemper, Carmen Gödike, Dirk Köhler, Bernhard Poppenberg, Ulrich Menke, Daniela Huerkamp, Alexandra Essel, Peter Huerkamp, Rüdiger Eickmeier und Andrea Goß. Nicht im Bild: Sabine Jung-Ender und Elisabeth Eickmeier.